Momo war ein kleiner, neugieriger Waschbär mit glänzendem schwarz-grauem Fell und strahlenden Augen, die immer alles beobachten wollten. Er lebte in einem großen Baum am Ufer eines glitzernden Flusses. Jeden Tag kletterte er hinab, um nach leckeren Beeren und Nüssen zu suchen – und um spannende Abenteuer zu erleben.
Eines Morgens entdeckte Momo etwas Seltsames im flachen Wasser des Flusses: eine kleine, alte Schatzkiste, die halb im Schlamm steckte. „Oh! Was ist das?" piepste Momo aufgeregt. Er zog vorsichtig an der Kiste – doch sie bewegte sich kaum. Vorsichtig tastete er den Deckel ab. Ein merkwürdiges, leichtes Summen kam daraus.
Momo überlegte: Sollte er die Kiste einfach lassen oder versuchen, sie zu öffnen? Neugier siegte. Vorsichtig zog er den Deckel ein Stück auf – und ein heller Lichtstrahl blitzte heraus. Plötzlich hörte er eine leise Stimme: „Hallo! Wer da?"
Momo zuckte zusammen. „Wer spricht da?", piepste er neugierig. Aus der Kiste rollte ein winziger, funkelnder Kugelgeist hervor. „Ich heiße Lumi, das Licht des Waldes. Ich bin verloren gegangen und brauche Hilfe, um zurück zu meinem Heim zu kommen."
Momo spürte ein aufregendes Kribbeln. „Natürlich helfe ich dir! Aber wie?" Lumi glitzerte und rollte vorsichtig um Momo herum. „Du musst mir helfen, die Rätsel des Waldes zu lösen, damit wir meinen Baum wiederfinden."
Plötzlich tauchten aus dem Unterholz drei flinke Tiere auf: ein Reh, ein Eichhörnchen und ein Frosch. „Wir können helfen!", rief das Eichhörnchen. Momo nickte eifrig. „Super! Dann lasst uns gemeinsam die Rätsel lösen."
Doch gerade als sie loslaufen wollten, hörten sie ein leises Knacken hinter einem Busch. „Was könnte das sein?", piepste Momo.