Zuhause muss er sich nicht erklären. Aber manchmal ist auch Zuhause kompliziert — und das ist vollkommen in Ordnung.
Für Kinder von 5–10 Jahren. Geschichten über Abende, Routinen, Geschwister und die besondere Stille nach einem langen Tag.
In der Kita und in der Schule reguliert der Lernolotl sehr viel. Zuhause darf er loslassen — aber das bedeutet nicht, dass alles einfach ist. Manchmal ist Zuhause auf ganz eigene Weise anstrengend.
Abendessen, Zähneputzen, Vorlesen, Licht aus — in genau dieser Reihenfolge. Wenn etwas dazwischenkommt, kann das den ganzen Abend schwierig machen.
Nach der Schule ist der Lernolotl oft leer. Er braucht Zeit allein zum Aufladen — ohne Fragen, ohne Anforderungen, ohne Geräusche.
Lea ist vier Jahre alt und macht manchmal Dinge, die für den Lernolotl keinen Sinn ergeben. Trotzdem — oder genau deshalb — mag er sie.
Sein Zimmer, seine Ordnung, seine Regeln. Hier ist alles genau so, wie er es braucht — und jede Veränderung muss erst besprochen werden.
Zuhause ist der Lernolotl nicht allein. Diese Menschen begleiten ihn durch seinen Alltag:

Mama weiß meistens, wann der Lernolotl Raum braucht und wann er doch ein Gespräch braucht. Sie hat als Lehrerin ein gutes Gespür für Kinder.
Liebt Bücher & Gartenarbeit
Papa kocht jeden Abend und macht dabei immer Musik. Er erklärt Dinge gern — manchmal zu lang, aber immer gut gemeint. Ruhig und verlässlich.
Liebt Kochen & alte Musik
Lea ist vier Jahre alt, macht viel Lärm und bewundert den Lernolotl, weil er so viele Dinge weiß. Das gefällt ihm heimlich sehr.
Liebt Malen & SchmetterlingeZwölf Geschichten aus dem Zuhause des Lernolotl. Alle kostenlos — mit optionalen Lernmaterialien für zu Hause.
Jeden Abend läuft alles gleich — bis Papa heute nicht rechtzeitig nach Hause kommt. Das Abendessen ist zu spät, die Reihenfolge stimmt nicht. Eine Geschichte darüber, was passiert, wenn Routinen kippen.
Nach der Schule braucht der Lernolotl Zeit für sich. Aber Lea will jetzt sofort spielen. Eine Geschichte darüber, was jeder Mensch braucht — und dass das sehr unterschiedlich sein darf.
Lea hat heimlich etwas in seinem Zimmer umgestellt — nur eine Kleinigkeit. Für den Lernolotl ist es alles andere als das. Eine Geschichte über Grenzen, Verständnis und das Gespräch danach.
Es ist dunkel. Alle schlafen. Aber der Kopf des Lernolotl dreht sich weiter — durch den Schultag, durch morgen, durch Axolotl. Bis Mama zeigt, wie man dem Kopf sagt: Jetzt ist Schluss für heute.
Lea knickt eine Seite in sein Lieblingsbuch — und plötzlich ist alles Rot. Aber die Wut war schon viel früher da. Eine Geschichte über das Wut-Thermometer und den Tropfen, der das Glas zum Überlaufen bringt.
Das Zimmer sieht aus wie nach einem Erdbeben — und der Lernolotl weiß selbst nicht, wie das immer wieder passiert. Papa bringt einen Plan mit, der beweist: Aufräumen ist keine Aufgabe, sondern zwanzig kleine.
Lea bekommt schon wieder, was sie will. Zumindest fühlt es sich so an. Der Lernolotl ist überzeugt: die Eltern mögen Lea lieber. Eine Geschichte darüber, dass Gleichheit und Fairness zwei verschiedene Dinge sind.
Der Lernolotl ist mitten in einem Level. Genau in diesem Moment sagt Mama: Zeit ist um. Eine Geschichte über Dopamin, Übergänge und warum Aufhören so schwer ist — und was hilft.
Die Stimmen aus der Küche klingen anders als sonst. Lauter. Härter. Der Lernolotl liegt im Bett und fragt sich: Ist es meine Schuld? Eine feinfühlige Geschichte über einen sicheren Platz und das Gespräch danach.
Kalli, der Axolotl, ist endlich eingezogen. Der Lernolotl liebt ihn vom ersten Tag. Aber dann kommt eine schwierige Woche — und Kalli bekommt zwei Tage kein Futter. Eine Geschichte über Vergessen, Ehrlichkeit und bessere Systeme.
Der Lernolotl hat Fieber und darf nicht in die Schule — ausgerechnet heute, wo das Magnet-Experiment gezeigt wird. Sein Körper braucht Pause, aber der Kopf läuft weiter. Eine Geschichte darüber, was hilft, wenn man nicht aufhören kann zu denken.
Papa kocht jeden Abend — und heute darf der Lernolotl mitmachen. Er hat schon einen Plan. Aber Papa kocht anders als erwartet, sehr langsam, sehr sorgfältig. Eine Geschichte darüber, dass Helfen auch Warten können bedeutet.
Diese Geschichten entstammen dem echten Familienalltag mit einem neurodiversen Kind — beobachtet, erlebt, aufgeschrieben. Sie sind für alle Familien geschrieben, nicht nur für solche mit einer Diagnose.
Begleite den Lernolotl auch in der Schule, beim Sport und bei seinen Freunden.